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Bericht Cäciliakonzert 2013

Erstellt von Haueis Seppl Ch. / Datum: 2014-01-05

Jahresabschluss der anderen Art: Musikkapelle St. Anton am Arlberg spielte erstmals ein Cäciliakonzert

  • Das Vereinsjahr der Musikkapelle St. Anton endet - einige Ständchen ausgenommen - normalerweise mit der Ausrückung am "Seelensonntag". Heuer machten sich die MusikantInnen um Kapellmeister Günther Öttl erstmals daran, ein Kirchenkonzert zu Ehren der Heiligen Cäcilia in der Pfarrkirche St. Anton zu spielen. Die Kontakte des Kapellmeisters zur Verwandtschaft in Landeck und im Paznaun machten den Abend schließlich zu einem "Öttl-Heimspiel": Neben der Musikkapelle, die sich zum "Saisonfinale" noch einmal in Höchstform brachte, trat der Stadtpfarrkirchenchor Landeck unter der Leitung von Bruno Öttl auf und machte das Konzert mit seinen Gesängen abwechslungsreich und kurzweilig. Gefühlvoll und mit großer Zurückhaltung begleitete die Kapelle die Darbietungen des Chores und spielte mit großer Leidenschaft alleine in der Pfarrkirche auf, die, so Pfarrer Augustin, voll wie selten war.
    Solistische Einlagen waren weitere Höhepunkte des besinnlichen Abends: Juliane Sailer aus Kappl, eine Cousine von Günther Öttl, ließ die St. Antoner Orgel in allen musikalischen Facetten erklingen und begleitete Andreas Öttl, den St. Antoner Musikanten und langjährigen Solotrompeter an der Bayerischen Staatsoper, bei seinen Ausflügen in das Genre anspruchsvoller Kirchenmusik. Wie nicht anders zu erwarten, klangen selbst die höchsten und schwierigsten Töne auf Öttls Trompete wie hell-glänzende Sterne in der Nacht.
    Die Musikkapelle St. Anton hat ein besondere Nahverhältnis zur heimischen Pfarrkirche: Neben zahlreichen kirchlichen Ausrückungen während des ganzen Jahres hat der Verein die Renovierung des Gotteshauses mit einer namhaften Summe unterstützt. So war es für die Kapelle eine Selbstverständlichkeit, für die Ausfinanzierung des Vorhabens die freiwilligen Spenden des Cäcilia-Kirchenkonzertes ebenfalls der Kirche zur Verfügung zu stellen.

     

    Bericht und Fotos: Paul Schranz